Die Übersäuerung des Körpers

Krankheiten gibt es viele, wirkliche Heilmittel dagegen sind eher rar. Wer sich nicht wohl fühlt, geht zum Arzt und wird dort mehr oder weniger erfolgreich behandelt. Das Hauptproblem heute ist, dass kaum jemand die Übersäuerung des Körpers mit in Betracht zieht. Hier Kannst Du das Bild oben in voller Größe sehen.

Was ist „Übersäuerung“?

Übersäuerung findet in den Körperflüssigkeiten statt. Dabei darf man nicht vergessen, dass der menschliche Körper bei der Geburt zu 95 % aus Wasser besteht. Im Erwachsenenalter sinkt der Anteil jedoch auf „nur“ noch knapp 70 %, da mit zunehmendem Alter die Fähigkeit zur Speicherung von Wasser abnimmt. Das macht für einen durchschnittlichen Erwachsenen noch immer eine Wassermenge von ca. 43 Litern, die sein Körper enthält!

Der pH-Wert  ist ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung und kann auf verschiedene Arten gemessen werden. Kurz gesagt: er gibt an, ob eine (Körper-)Flüssigkeit sauer oder basisch ist.
Ein Wert von 7 gilt für reines Wasser und zeigt an, dass es weder sauer noch basisch ist. Ein Wert unter 7 gilt als sauer und ein Wert von über 7 als alkalisch, basisch. Wenn nun aufgrund äußerer Umstände zu viel Säure in unseren Körper gelangt, dann arbeiten seine Regulierungsmechanismen auf Hochtouren. Irgendwann sind sie überstrapaziert und können die eintreffende Säureflut nicht mehr bewältigen: Der Zeitpunkt erster Beschwerden ist gekommen.

Erste Symptome treten auf. Meistens fühlt man sich anfangs „nur“ ein wenig energielos, schlapp, müde und antriebslos. Im Laufe der Zeit kommen verschiedene Leiden und Symptome dazu. Da viele Medikamente eine bereits bestehende Übersäuerung des Körpers noch verstärken, droht ein Teufelskreis ohne Ausweg.

Wie kommt es zu Übersäuerung?

Mit den Jahren entwickeln wir ungünstige Lebensgewohnheiten wie falsche Ernährung mit tierischen Produkten, Sojaprodukten, Teig- und Backwaren, Süßspeisen, kohlensäurehaltigem Mineralwasser, Cola, Softdrinks, Kaffee, Alkohol und Nikotin. Selbst wenn wir uns gesund ernähren, können wir kaum verhindern, dass unsere Nahrung synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker enthält. Das alles kann uns krank machen.

Bestehende Krankheiten wie z.B. Diabetes Mellitus oder Störungen der Nieren- und Lungenfunktion, aber auch falsches Heilfasten und überzogene Diäten führen zur Übersäuerung. Auch übertriebener Sport – natürlich auch zu wenig Bewegung -, und ständiger Wassermangel, weil wir verlernen, unseren natürlichen Durst zu beachten, tragen dazu bei. In dem Moment, wo man den eigenen Durst wahrnimmt, ist der Körper eigentlich schon in großer Not – daran denkt fast niemand! Wenn Blumen ohne Wasser sind und die Köpfe hängen lassen, erholen sie sich auch nur noch ganz selten, selbst wenn sie wieder Wasser bekommen.

Wir halten uns immer häufiger und länger in geschlossenen, sauerstoffarmen Räumen auf. Dadurch fehlt uns die regenerierende Kraft der Natur, die uns beim Gesundbleiben unterstützt.

Einige der gravierendsten Faktoren sind die geistigen, wie Negativität, Unzufriedenheit, Sorgen, Angst und dauerhafter Stress. Nicht-Vergeben-Können zeigt sogar sprichwörtlich auf, dass wir noch „sauer“ sind auf den ein oder anderen. Das alles hat zur Folge, dass unser Körper gewissermaßen „versauert“.

 

Übersäuerung des Körpers
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